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Radmarathon 2009
24h-Rennen auf dem Nürburgring
Allgemein:
Das erste Sauna-Training ist auch bereits Geschichte... In Radolfzell durfte ich unter besten Voraussetzungen 2 Stunden in der BoRa-Sauna trainieren. Die Erdsauna mit trockener Luft wurde extra für mich auf 50-55°C aufgeheizt, so dass ich während den gesamten 2 Stunden gleichmässige Bedingungen hatte.
Die gesetzten Ziele konnten wir bestens erreichen. So stellten wir fest, wie viel die ideale Trinkmenge beträgt, in welchen Pulsfrequenzen gefahren werden darf, ohne dass der Kopf zu heiss wurde, dass schnell ein Überpowern statt finden kann, dass ich die Flüssignahrung gut vertrage und was für die Psyche ganz besonders wichtig war, - es hätte noch weiter gehen können...
Nun werden wir noch ein zweites Training machen, da wird dann das Augenmerk auf das Verhalten des Laktates fallen, Gewichtsschwankungen registriert, mit Getränken experimentiert und und und....
Bilder zum Saunatraining:
Das Routing für das grosse Abschluss- und Testtraining steht. In den geplanten 72h werden:
1420km abgefahre,
18300m Steigung zu bewältigen sein,
es gilt den höchsten Punkt von 2279m zu erklimen,
und diese Route abzufahren:
Zürich-Schluchsee-Radolfzell-Kreuzlingen-St.Margrethen-Altsätten-Sargans-Chur-Julier Pass-Maloja Pass-Comersee-Lugano-Monte Ceneri-Locarno-Centovalli-Domodossola-Simplon Pass-Brig-Martigny-Aigle-Gstaad-Grnigel Pass-Murtensee-Yverdon-Boudry-Boncourt-südlich Mulhouse-Freiburg i.B.-Titisee-Waldshut-Zürich
Vom 22. zum 23. Oktober war ein 24 Stunden auf der Rolle geplant. Mein Sponsor, das Sportgeschäft Huwiler-Sport in Muri AG hat mir grosszügigerweise den Geschäftsvorplatz zur Verfügung gestellt.
Nicht nur das, es wurde mir auch ein Zelt, Festbänke und ein Grill bereitgestellt. So konnten Besucher und Helfer verpflegt werden. Die Nacht würde zeigen, dass eine Wärmquelle goldwert sein kann.
Pünktlich um 15:00h konnte ich mit dem Training beginnen. Schon bald gesellten sich Interessierte und Freunde zu mir und liessen sich über das Projekt RAAM informieren. Meine Helfer Birgit und Michi unterstützten mich dabei tatkräftig und sorgten dafür, dass die Würste gegrillt und die Getränke ausgeschenkt wurden.
Gegen Abend wurde es zusehends kühler und es zeigte sich, dass meine Bekleidung bestens auch für tiefere Temperaturen gut geeignet war. Die Helfer legten sich abwechslungsweise zur Ruhe um warm und fit für den kommenden Tag zu sein. In der Nacht verkürzten mir einige Filme die Zeit.
Am Morgen kamen dann die Angestellten zur Arbeit und so war bald wieder Betrieb um mich herum. Das Sitzen auf dem Sattel zeigte erste kleinere Beschwerden, aber nichts Beunruhigendes. Die Motivation war aber immer noch gut und das war jetzt die Hauptsache.
Kurz vor dem Ablauf der 24h kamen dann viele aus dem Sportgeschäft um zu gratulieren, was mich, trotz aufkommender Müdigkeit, sehr freute.
Es war ein rundum gelungener Anlass mit vielen guten Erkenntnissen und Gesprächen. Ein grosses Dankeschön gehört meinen Helfern Birgit und Michi, dem Team von Huwiler-Sport und allen Besuchern die sich entschieden haben, mein Projekt mit einer Patenschaft zu unterstützen.
Die Bilder zum Training findet ihr über diesen Link.
DIE GESUNDHEIT IST ZURUECK! Der Text unten bleibt aber als Erinnerung stehen :o)
Seit zwei Monaten ist kein Training mehr möglich. Nach einem Schmerz während dem Krafttraining, habe ich mich etwas zu wenig geschont. Durch diverse Belastungen auf den Rücken bildete sich eine starke Diskushernie aus, so dass diese auf den Rückenmarksnerv drückte und ich mich kaum mehr bewegen konnte. Nur mit viel Geduld und Schonung bin ich nun wieder auf dem Weg der Besserung. Wann wieder ein Training möglich sein wird, kann ich im Moment noch nicht absehen. Hauptsache es braucht noch keine Operation. Dem Fernziel RAAM sollte dieser Zwischenfall jedoch keinen Abbruch tun.
Als Vorbereitung und Teamfindung konnten wir am 10. Mai 2009 ein Lanstrecken-Training durchführen. Um möglichst viele Erfahrungen zu sammeln, legten wir die Strecke so, dass 4 Etappen des Radmarathons abgefahren werden konnten. Die Erkenntnisse über die Streckenführung wird uns sicher helfen, beim Rennen möglichst wenig Zeit zu verlieren.
So konnten wir bei gutem Wetter das Training in Koblenz starten. Bald schon ging es in Richtung Schwarzwald, bis wir den Wendepunkt Bondorf erreicht hatten. Eine lange Steigung, welche im Rennen Vernunft abverlangt. Auf der nächsten Etappe warteten zwei sehr steile Anstiege. Gut dass ich diese nun kenne, so werde ich nicht allzu überrascht sein. Das Team hat sich zu diesem Zeitpunkt schon gut gefunden und die Verpflegungsübergabe klappte hervorragend. Die dritte Etappe an diesem Tag war die Bodenseeentlangfahrt. Leicht wellig aber immer mit der schönen Aussicht auf den See. Von der Navigation her kein grosses Problem, da alles auf der Hauptstrasse verläuft. Der letzte Abschnitt führte uns dann das Rheintal hoch bis Sargans. Hier spielte dann der Wind nicht mehr mit. Der Gegenwind war teilweise so stark, dass nur noch mit minimaler Geschwindigkeit gefahren werden konnte. Wir entschieden dann, dass wir das Training beenden, da so ein Training nicht mehr viel Sinn machte. Zudem kommt die Gewissheit dazu, dass wir am Rennen zeitlich später im Rheintal sein werden, wo der Wind normalerweise nicht mehr stark ist.
Alles in allem konnten wir viele gute Erkenntnisse gewinnen und sehen sehr positiv in Richtung Radmarathon.
Die Bilder
Um die Streck etwas besser kennen zu lernen, war ich am Samstag, 14.03.2009 unterwegs auf der ersten Etappe des Radmarathon's 2009. Auf der 1. Etappe ist nach 25km bereits das Dach der ganzen Rundfahrt erreicht. Die Strecke führt über den Kilchzimmersattel der 1000m hoch ist. Die Strasse ist schmal und steil. Beim Radmarathon wird sich zeigen, wer diesen Anstieg am besten verkraften wird. Nach der Abfahrt führt die Strecke hügelig zum Rhein, wo dann die Strecke flach dem Rhein entlang nach Koblenz führt.
Fakten zum Training: 97 km lang / 30,5 km/h Schnitt / 12° C / 3 Std. 15 Minuten unterwegs
Bilder zum Training
Hier ein kurzer Rennbericht vom Samstag und Sonntag, 17./18.1.2009. Die Reise in's Welschland hatte sich für den BC Alpstein wirklich gelohnt.
Bei strahlendem Wetter konnten wir am Samstag den Sprint unter die Bretter nehmen. Minus 8°C und beste Loipen waren der Lohn für die lange Anreise. Das Rennen verlief spannend und ausgeglichen. Lothar war mit etwas mehr als 2 Min. Vorsprung erster. Er schoss am besten und war in der Spur nicht zu schlagen. Dahinter wurde es schon enger. In der letzten Runde wurde mir auf der Strecke klar, dass ich mit einer guten Schlusshalbrunde, Beat schlagen könnte. So erkämpfte ich mir einen zweiten Platz mit 0,8 Sek Vorsprung. Etwas weiter zurück lag Thomas.
Am Sonntag war dann der Wind der Herrscher am Schiessplatz. Es war klar, dass es harte 15km werden. Es wurde noch spannender wie am Samstag. Der Massenstart wurde zu einer BC Alpstein Meisterschaft! Die erste Runde beendeten wir alle zusammen, doch dann wurden wir auseinander gerissen. Lothar vorne weg, dann Thomas, ich und Beat. Nach dem 2. Liegendschiessen war plötzlich Thomas erster, knapp vor Lothar und mir. Das Rennen schien wieder offen. Dank dem besseren ersten Stehendschiessen übernahm Lothar wieder die Führung vor Thomas und mir. Beat hatte das beste Stehendresultat und kam wieder etwas näher. Vor dem letzten Schiessen kam ich in der Spur nahe an Thomas heran, so dass wir gemeinsam im Stand standen. Als ich meinen ersten Schuss abgab, hatte Thomas seinen letzten geschossen. 4 Fehler. Da entschloss ich mich schnell zu schiessen, ebenfalls 4 Fehler aber nur noch knapp hinter Thomas. In der Strafrunde holte ich ganz auf und wir gingen gemeinsam auf die letzte Runde. In unserem Rücken schoss Beat nur 1 Fehler und kam ebenfalls bedrohlich nahe. Kurz vor der ersten Steigung konnte ich an Thomas vorbeiziehen und es entwickelte sich ein hartes Rennen. Lothar gewann wieder mit ca. 2 Minuten Vorsprung, ich rettete ca. 3 Sek. ins Ziel und Thomas erreichte als 3. seinen ersten Podestplatz. Nur wenig später kam auch Beat ins Ziel.
Bilder zum Rennwochenende
Zur Winter-Saisonvorbereitung, begab ich mich für eine Woche nach Ramsau in Oesterreich. Das Dachsteingebiet eröffnet unzählige Trainingsmöglichkeiten. Im Hotel Türlwandhütte war ich bestens aufgehoben und hatte die Gletscherbahn direkt vor der Türe. Mit einer Wohn-Höhe von 1700m, hatte ich gleich auch noch ein Höhentraining integriert.
In der Woche konnte ich mit Langlauftraining auf dem Dachstein-Gletscher, Bike-Training in der Region und Rollskifahren auf der Bergstrasse eine gute Winterbasis legen.
Eindrücke der Woche findet Ihr hier.
Zur Saisonvorbereitung konnten wir am 4. und 5. Oktober die Biathlon-Anlage in Realp nutzen. Die Senioren und ein U14 Athlet des Biathlon-Club Alpstein trainierten am Samstag bei garstig, kaltem und nassen Wetter das Grundlagenschiessen und am Nachmittag auch noch einen kleinen Teil auf Rollskiern. Am Sonntag folgte ein kleiner Vergleichswettkampf bei bestem Wetter. Die Tage wurden optimal genutzt und wir freuen uns auf den ersten Schnee.
Bilder
Um für den Schweizer Radmarathon fit zu sein, reicht es nicht, nur in der guten Stube auf der Role zu sitzten, sonder auch Freiluftkilometer sind von Nöten. Da ich ganz normal im Beruf arbeite, sind meine Trainingszeiten halt nicht immer nur zur sonnigen und warmen Zeit möglich.
So bin ich am 9. Januar, bei gemessenen minus 3°C, auf die Strecke gegangen. Das Ziel war Wassen, wo sich die Zweitwohnung befindet. Der weg führte mich dem Zürichsee entlang, via Samstagern und dem Sattelpass in die Innerschweiz. Die Sonne zeigte sich erst auf der Höhe von Schindellegi. Leider nur für kurz. Denn Richtung Vierwaldstättersee war es bereits wieder dicht. Die Abfahrt vom Sattel ging ich sehr gemühtilch an, denn ich wollte ja nicht einfrieren. Es reichte mir, dass sich der Inhalt meiner Bidons zu Eis verwandelten.
Nach Altdorf lockerte sich der Nebel wieder und den Schlussanstieg nach Wassen konnte ich dann bei Sonnenschein geniessen. Mein prioritäres Ziel, die allenfals vereisten Strassen ohne Sturz oder Panne zu überstehen, ist mir gelungen und so war ich mit dem Training voll zufrieden.
Eindrücke vom Tag
Beim Bike-Biathlon von Giswil ging es in erster Linie um Spass und Freude am Sport. Es sollte auch eine kleine Vorbereitung in die Biathon-Saison 2008/09 sein. Für mich war das Rennen viel zu kurz. Mit 3 zu absolvierenden Runden von 2km / 1km / 1km war es ein Sprint von der ersten Sekunde an. Den Start hatte ich etwas verschlafen und fand mich im Mittelfeld wieder.
Nach 2km folgte die erste Schiesseinlage. Leider hatte mein Gewehr-Lader nur 4 Schüsse korrekt geladen, so dass ich erst warten musste, bis der Fehler gefunden und Nachgeladen werden konnte. Mit 5 Treffern begab ich mich auf die zweite Runde. Das 2. Schiessen klappte fehlerfrei und schnell so dass ich mich auf den 5. Rang verbessern konnte. Kurz vor dem Ziel wurde ich noch übersprintet und beendete das Rennen auf Rang 6.
Der Spassfaktor war sehr gross und ich werde im nächsten Jahr sicher wieder teilnehmen.
Bilder
Rangliste [587 KB]
| Von meiner 'Bergbasis' in Wassen aus, liegen diverse Pässe in unmittelbarer Ereichbarkeit. So war ich am 17. August für einen kurzen Feierabendtrip auf dem Sustenpass. Zu meinem Erstaunen sah es auf der Passhöhe bereits wie im Winter aus. | [Abbildung] |
Eindrücke aus Training und Rennen